Marie-Luise Hinrichs - Klavier  
 
Interviews
MusicOn/MusicOff
 



Deutsch | English | Français

Die Pianistin und Komponistin Marie-Luise Hinrichs lebt und lehrt in Köln und konzertiert international. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sieben Jahren bei Marianne Haupt in Siegen.
Eine außergewöhnliche Begabung offenbarte sich schon bald, als Marie-Luise Hinrichs im Alter von vierzehn Jahren bereits den Pianisten Stefan Askenase bei Proben mit Orchester vertreten durfte. Kurz darauf debütierte sie sehr erfolgreich mit dem gleichen Klavierkonzert von Mozart C-Dur KV 467 vor Publikum.
Weiterführende Studien bei Hubert Juhre in Essen, Yara Bernette an der Musikhochschule Hamburg, Pavel Gililov an der Musikhochschule Köln und Renate Kretschmar-Fischer in Detmold folgten. Musikalisch beeinflußt wurde sie auch von ihrem Partner und Kollegen, Christian Zacharias. Sie musizierten gemeinsam an zwei Klavieren auf internationalen Podien.

In jenen Jahren verfeinerte sie jenen leuchtenden, äußerst sensiblen und warmen Klavierklang, der bis heute eines ihrer Markenzeichen geblieben ist.
"Es ist ein großes Geschenk sich über die Musik ausdrücken zu können“, so hat sie einmal geäußert.
Bald darauf avancierte Marie-Luise Hinrichs zu einer renommierten auch international anerkannten Pianistin.
Die deutsche Künstlerin wurde nicht nur in den Konzertsälen der ganzen Welt mit Ovationen bedacht, sondern sie wurde darüber hinaus bekannt durch Ihre Interpretationen und CDs bei den Labeln EMI und CPO.
Durch sie wurden beispielsweise die Sonaten Padre Antonio Solers - bis dahin weitgehend unbekannt - einem breiteren Publikum vorgestellt.
Ihre herausragende MOZART - CD, die sie zusammen mit Christian Zacharias einspielte, erschienen bei EMI Classics, wurde 1998 für den Classical Cannes Award nominiert.

Ihre "Klaviergesänge" - eigene Klavierbearbeitungen von Kompositionen der mittelalterlichen Heiligen Hildegard von Bingen erregten national und international Aufsehen in der Musikwelt, da Marie-Luise Hinrichs hier neuartige pianistische Akzente in eine bis dahin völlig unbekannte Richtung gesetzt hatte.
Diese Pionierarbeit ist auf der CD "VOCATION" zu hören, die 2011 lange in den Klassik Charts war. Über die Entwicklung dieses Kompositionsprojektes entstand außerdem 2008 ein dokumentarisches Filmportrait.

Seitdem verbringt die Künstlerin zunehmend immer mehr Zeit mit dem Komponieren.
"Es ist die Freude am schöpferischen Prozess, die so groß ist“, sagt sie. Nicht nur renommierte Tageszeitungen wie LE FIGARO oder die FAZ, sondern auch Zeitschriften wie FONO FORUM und viele mehr rühmen immer wieder ihre Stilsicherheit, ihre außergewöhnliche Sensibilität sowie ihren singenden, leuchtenden Klang beim Spiel.




Marie-Luise Hinrichs
Hintergrundbild